BÜRGERSTIFTUNG RÖSRATH
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Spielen auf hohem Niveau

Wenn eine Flugbegleiterin, eine Hausfrau und eine Krankenschwester schweißtreibend die Spitzhacke schwingen, ein Wirtschaftsingenieur und ein Industriedesigner die Akku- schrauber bis zur letzten Umdrehung quälen und eine Polizistin Brötchenberge sicherstellt und schmiert, dann baut der AWO Waldkindergarten Rösrath sein neues Baumhaus.

Am 15. und 16. Oktober wollten die fleißigen Helfer hoch hinaus, genau genommen 5 m hoch. Dafür rückten sogar ehemalige Waldkinder an, Eltern und Essen im Gepäck. Säuglinge wurden um-, Hunde an- und Kinder eingebunden. Passionierte Erzieherinnen passten Baumstämme ein. Und natürlich kam die Elternschar "und sah, was da zu zimmern war... sie visierten wie Falken und setzten die Balken".

So schufen sie gemeinsam für die Kinder einen neuen Lebensraum im Baum. "Das Engagement der Eltern in diesem Kindergarten ist einfach unglaublich! Das ist nicht selbstverständlich, und ich freue mich sehr darüber", bedankte sich Jennifer Bahmani, Leiterin der Einrichtung. Den Kindertraum vom Baumhaus hat Profi Dietmar Flock unentgeltlich zu einem Traum-Baumhaus ausgeformt, zuerst auf dem Papier und dann aus 3 m³ Holz. Als dafür ca. 2000 Schrauben in rund 500 laufende Meter Holz gedreht werden mussten, kamen zuweilen nicht nur die wendelförmigen Metallstifte ins Rotieren. Doch das Ergebnis: Eher Baumvilla als Baumhaus.

Vorher musste sich Bauherrin Bahmani allerdings noch um die passende Baumhaus- Finanzierung kümmern. Dieter Happ und Dr. Winfried Reske von der Bürgerstiftung Rösrath besuchten das Kupfersiefer Tal. "Als wir in die Kinderaugen gesehen haben, da war uns klar, dass die Bürgerstiftung sich der Sache annehmen würde", so Dr. Reske.

Darüber hinaus sicherte Pilgram Druck, der Förderverein, und ein Eltern-Flohmarkt das Bauvorhaben. Am 07. November haben Kinder und Erzieherinnen gemeinsam mit Dieter Happ, Dr. Winfried Reske und den Helfern ihre Bau(m)kunst eingeweiht. "Und ich bin die Erste, die im Sommer da drin die Übernachtung für Schulkinder macht", freut sich die 5-jährige Inga schon jetzt auf ihr Bett im Baum.

Die Heinzelmännchen/August Kopisch © Nicola Osmers, 2011

Traum-Baumhaus im AWO-Waldkindergarten Rösrath von Nicola Osmers

2001 - 2011: 10 Jahre Stadtrechte für Rösrath

Idylle ohne Autos 1915 Rösrather Hauptstrasse mit Blick auf St. Nikolaus von Tolentino
Foto: Geschichtsverein Rösrath

Der älteste Siedlungsplatz von Rösrath liegt im Stadtteil Forsbach. Bei Ausgrabungen in der Strasse "Im Brändchen" wurden 1937 neben zahl- reichen mesolithischen Steinwerkzeugen auch Pfostenlöcher gefunden, die auf eine mittelsteinzeitliche Besiedlung schließen lassen. Die ersten Siedlungsspuren finden sich also auf den Forsbacher Höhen. Erst später wurden die sumpfigen Sülzniederungen Volberg (heute Hoffnungsthal) und Rösrath trockengelegt und besiedelt.

Der Ort wurde 1356 erstmals urkundlich erwähnt und bestand aus nur wenigen Höfen. Laut Wikipedia stet "ros" im Namen für ein sumpfiges Gelände und "rath" für Rodung.

Rösrath, heute die jüngste Stadt im Bergischen Land, ist die grüne Stadt vor den Toren Kölns. Sie verfügt über eine gute Infrastruktur und ist über das Straßennetz und die Autobahnanschlüsse schnell aus allen Richtungen zu erreichen. Der Anschluss an das RB-Schienennetz bietet von und nach Köln eine gute Zugverbindung. Schnell erreicht ist auch die Straßenbahn in Köln-Königsforst sowie der Flughafen Köln/Bonn.

Ende 2000/Anfang 2001 wurde der lang ersehnte und schon in den 1930er Jahren geplante Autobahnanschluss Wirklichkeit und damit auch das Gewerbegebiet Scharrenbroich, das heute eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen jeder Art belebt.

Von 2001 bis 2011 ist viel geschehen: Rösrath ist attraktiver geworden. Hohen Stellenwert hat durch die Regionale 2010, dem KLU-Projekt und der neuen Bildungs- werkstatt Schloss Eulenbroich im 10. Jahr der Stadtwerdung erfahren, das ein vielfältiges Kultur- und Bürgerprogramm anbietet. Beigeordneter Berthold Kalsbach: "Das Schloss ist Rösrath's Herz - es verbindet Geschichte, Kultur und ein landschaftlich reizvolles Umfeld. Wie sehr sich Stadt und Bürger mit Eulenbroich identifizieren, zeigt sich im Stadtlogo mit der charakteristischen Torburg als Wahrzeichen ebenso wie im Logo der Bürgerstiftung Rösrath, einer Eule.

Das Freibad Hoffnungsthal wurde saniert, Schloss Venauen wird in den nächsten Jahren zu einem Juwel für Rösrath werden. Das Reusch-Gelände in Hoffnungsthal wird entwickelt zu einem Gebiet für Wohnen und Arbeiten.

Forsbach hat eine Aufwertung durch die Veränderungen am Halfenhof erfahren und der Um- und Ausbau der denkmalgeschützten ehemaligen Gaststätte "Forsbacher Hof" zu seniorengerechten Wohnungen hat ebenfalls begonnen. Für die Zukunft ist ein neues Feuerwehrhaus in Forsbach geplant, da das alte aus allen Nähten platzt.

Alles ist in Bewegung, trotzdem ist die Schönheit der un s umgebenden Landschaft erhalten geblieben. Fachwerkidylle, bäuerliche Kulturlandschaften, Wälder, das Tal der Sülz, die Wahner Heide mit dem zukünftigen Heideportal "Turmhof" und der Königsforst. Neben dem Reiz der Landschaften bietet die dynamische Entwicklung Rösraths für die Menschen viele Aktivitäten im Kulturellen, im Sport, bei den Schulen, Kindergärten, Traditionen und Brauchtum. Nicht zu vergessen, der rege Austausch mit den Partner- städten in Veurne/Belgien (Büßerprozession) und dem Pays de Gallie in Frankreich. (hsz)

Rundblick Rösrath, 14. Oktober 2011

Ehrenbürgerwürde für drei Rösrather

von rechts: Mary Bauermeister, Bürgermeister Marcus Momauer, Freya Steinkühler, Dieter Happ und Susanne Mombauer

Anlässlich "10 Jahre Stadtrecht für Rösrath" wird von größeren Feiern abgesehen. Doch die Stadt hat zu diesem besonderen Ereignis drei neue Ehrenbürger ernannt. Ehrenbürger ist die höchste von einer Stadt oder einer Gemeinde vergebene Auszeichnung für eine Persönlichkeit, die sich in herausragender Weise um das Wohl der Bürger oder Ansehen des Ortes verdient gemacht hat.

Die Künstlerin Mary Bauermeister, geb. 1934, lebt und arbeitet seit 1972 in Forsbach. Ihre vier Kinder sind hier groß geworden. Nach ihrem Kunststudium arbeitete sie in ihrem eigenen Atelier in Köln als freie Künstlerin, experimentierte und lud Dichter, Komponisten und bildende Künstler zu sich ein. Hier lernte sie ihren späteren Ehemann, den Komponisten Karlheinz Stockhausen, kennen. Es folgten Jahre in New York, in denen sie sich den Kunstrichtungen Pop Art, Fluxus und Nouveau Réalisme widmete. Erste Erfolge stellten sich ein, Einzelausstellungen in Amsterdam und regelmäßige in New York.

Zu ihrem 70. Geburtstag erwarb das Museum Ludwig in Köln ein Werk der Künstlerin und viele hochkärätige Arbeiten zeigte das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen. Bürgermeister Mombauer lobte in seiner Laudatio ihren unermüdlichen Einsatz für die Rösrather Kunstszene: "Du hast einmal gesagt, Kunst darf nicht nur in Großstädten stattfinden. So entstand die Gruppe Künstler in Rösrath (K.i.R.), die ihre 31. Ausstellung wieder an einem ungewöhnlichen Ort zeigt, in der Trauerhalle Friedhof Sommerberg. Dein Künstlerhaus in Forsbach ist für mich das reinste Wunderhaus. Die Verbindung der Materialien ist die reinste Magie, Natur & Kunst, Leben & Kunst. Als Botschafterin der Rösrather Kulturszene hast Du unsere Künstler und unsere Stadt weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht und setzt Dich ein in Kindergärten und Schulen und bei Erwachsenen für "Gemeinschaftsfähigkeit"."

Den erstaunten Gästen gab sie ein Geheimnis preis: "Mein Forsbacher Haus übergebe ich dem Landschaftsverband, damit es als öffentliches Gebäude der Stadt für Kunst und Soziales weitergeführt werden kann. Was ich früher in meiner Jugend vertreten habe (viel weniger an Besitz hängen, Gemeinschaftsfähig sein) und wofür ich auf die Straße gegangen bin, das möchte ich hier und heute zurückgeben an die Gesellschaft.

Ich bedanke mich bei den Menschen, die mir zur Seite standen als meine Tochter mit drei kleinen Kindern aus Ceylon zurückgeholt werden musste und danke dem Staat, der meine weitere chronisch kranke Tochter versorgt."

Großer Beifall für die zweite Ehrenbürgerin, Freya Steinkühler, bis 2010 Mitinhaberin des Rösrather Möbelzentrums, das jetzt übergegangen ist an Höffner. Ein Engagement wie ihres sucht seinesgleichen. "Sie haben in allen Bereichen Spuren in Rösrath hinterlassen, waren immer präsent für Kindergärten, Schulen, Jugendzentren und Benefizveranstaltungen", zählt Bürgermeister Mombauer nur einen Bruchteil der guten Taten und großzügigen Spenden auf. Für ihren Einsatz für Kinder mit Krebs und Diabetes erhielt sie 2007 von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den Verdienstorden der BRD überreicht. Mit einem kleinen Möbellager in Köln haben Freya Steinkühler und ihr Mann angefangen. Dann der Umzug vor mehr als 4 Jahrzehnten in die alte Lederfabrik gegenüber dem Rösrather Bahnhof und später der Umzug in den Neubau in Stümpen. Viele Arbeitsplätze wurden geschaffen, besonders für junge Menschen. Viele karitative Unternehmungen wurden von Freya Steinkühler gesponsert, war sie doch selbst mit 6 Geschwistern aufgewachsen, wo gegenseitige Unterstützung dazu gehörte. Geholfen wurde Sportvereinen, Benefiz- veranstaltungen organisiert, zu St. Martin verteilte sie Weckmänner, der Brunnen auf dem Sülztalplatz ist eine Spende und nicht zu vergessen, ihr Einsatz für die Bürgerstiftung Rösrath und vieles mehr.

Freya Steinkühler bedankte sich für die Ehrung:" Ich bin den Rösrathern dankbar, die uns immer zur Seite standen, ebenso wie unserem treuen Personal. Im Laufe der Jahre entstanden Freundschaften und eine innere Verbundenheit zur Stadt. Menschlichkeit ist uns wichtig und mein Leitsatz war immer "positiv Denken im Leben".

Alt-Bürgermeister Dieter Happ - wo soll man anfangen, wo hört man auf. Alle Ämter oder Mitgliedschaften aufzuzählen, würde schon Bände füllen. Der gelernte Buchbinder engagierte sich schon früh im Bastei-Lübbe Verlag als Gewerkschaftler im Betriebsrat. Seit 1965 ist er SPD-Mitglied. 1979 bis 1999 Mitglied im Kreistag. 1989 wurde Dieter Happ mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 19 Jahre war Dieter Happ zunächst ehrenamtlicher, ab 1999 war er der erste hauptamtliche Bürgermeister, 2004 bei der erneuten Wahl sprach man ihm das Vertrauen aus mit 77 % der Stimmen, 2008 verabschiedete er sich aus dem Amt mit 68 Jahren, blieb bis heute der "Mister 77 %".

Ein Mann, der nie die Basis aus den Augen verloren hat, immer bodenständig geblieben ist, immer ein offenes Ohr für die Bürger hatte und unbürokratisch unterstützte, wenn er es ermöglichen konnte. Ein Mann, der hohes Ansehen bei Freunden und Gegenspielern genießt. "Ein Kümmerer", so Bürgermeister Marcus Mombauer über seinen Vorgänger, " auch heute noch ehrenamtlich aktiv, als Mitbegründer der Bürgerstiftung, im Ortskartell, in der Schloss Eulenbroich GmbH und im Brauchtum fest verwurzelt. Großes Engagement auch bei den Städtepartnerschaften. Hier repräsentierte er die Stadt Rösrath ebenfalls mit Herz und Verstand. Jedes Jahr zur Büßerprozession nach Veurne, jedes Jahr das schwere Kreuz bis zum Ende getragen und mit einem Augenzwinkern - gut sichtbar - mit roten Socken. Mit Hochachtung sage ich, ein Vorbild!"

Dieter Happ freute sich über die Ehrung:" Menschen zu helfen war immer mein Bestreben. Ich habe mich immer bemüht, egal welcher Partei zugehörig, welcher Konfession, ob arm oder reich, mit gesundem Menschenverstand zu handeln."

Die Stadt Rösrath hat mit Mary Bauermeister, Freya Steinkühler und Dieter Happ nunmehr 5 Ehrenbürger. 1997 erhielten Erwin Schiffbauer und Karlheinz Krakau, beide Altbürgermeister, diese Ehrung.

Rundblick Rösrath, 14. Oktober 2011

Stadtwerdung 2001

Wer weiß es besser als Zeitzeuge Dieter Happ, der 2001 als Bürgermeister der Gemeinde die Stadtwerdung mit vorbereitet hat.

RMP: Wie kam es eigentlich dazu, daß Rösrath Stadt wurde?

Dieter Happ: Wir waren eine Großgemeinde, die aus Rösrath und den kleineren Gemeinden wie Hoffnungsthal, Forsbach u.a. bestand. Der erste Bürgermeister der Nachkriegszeit (1946), Robert Vierkötter, ahnte noch nicht, was Rösrath zur Jahrtausendwende widerfahren sollte. Erst die vor 25 Jahren in NRW durchgeführte Gebietsreform ließ das Rösrath entstehen, das 2001 seine Stadtwerdung begehen konnte. 1939 hatte Rösrath 6.194 Einwohner, 1990 waren es schon 22.849 und durch ständigen Zuzug war die Bevölkerung bis 2000 auf 27.267 Einwohner angewachsen. Ab 25.000 Einwohner, so das Gesetz, wurde man Stadt.

RMP: Die Stadtwerdung war ein großes Ereignis. Wie schaffte Rösrath den Sprung von Gemeinde zu Stadt, denn auch damals war das Stadtsäckel nicht gefüllt?

Dieter Happ: Eine große Feier, die 20. bis 30.000,- DM gekostet hätte, konnten wir uns nicht leisten. Gegen den Willen von Rat und Stadtverwaltung, eine Riesenveranstaltung zu organisieren, habe ich mich dann durchgesetzt und erreicht, daß zwar eine Woche lang gefeiert wurde, aber mit Vereinen, Künstlern und Bürgern aus Rösrath, die die Feierlichkeiten umsonst gestaltet haben. Für die Jugend, für Senioren, für Sportler, für jeden haben wir etwas gemacht, z.B. 9 Chöre aus Rösrath gestalteten einen Abend in der Aula und das Musical "West Side Story" wurde von Schülern des Gymnasiums Rösrath in eigener Form auf die Bühne gebracht.

Glanz und Wahrnehmung über die Stadtgrenzen hinaus brachte das Couchgespräch mit Alfred Neven DuMont, Chris Howland und Freya Steinkühler und mir, moderiert von Dieter Thoma. Zum Rahmenprogramm trugen zudem viele Künstler bei, die zum großen Teil in Rösrath beheimatet sind. Darunter Liedermacherin Monika Kampmann mit Ingrid Ittel-Fernau, Stadt-Jazz mit Rolf Römer und Bill Dobbins (WDR-BigBand), der Zauberer mit der Tasche, Peter Helten, Konrad Beikircher u.v.a.

Den Abschluss der Feierwoche vom 23.3. bis 31.3. 2001 bildete eine Benefizgala mit Tanz, Rahmenprogramm und Tombola incl. Buffet in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Organisiert und in einem nicht mehr da gewesenen festlichen Rahmen aufgebaut wurde der krönende Abschluss der Feierlichkeiten von Freya Steinkühler (Rösrather Möbelzentrum). Die WDR-Lokalzeit aus Köln berichtete an diesem Abend live aus dem Foyer der Aula.

RMP: Das waren Anlässe, die für die Bürger/innen gestaltet wurden, der offizielle Teil fand am 25. März 2001 in Schloss Eulenbroich statt.

Dieter Happ: Zur offiziellen Urkundenüberreichung war Staatssekretär Wolfgang Riotte nach Rösrath gekommen. Auch der damalige Regierungspräsident Jürgen Roters sowie Landrat Norbert Moers gratulierten mir als Bürgermeister zur Stadtwerdung. Zu diesem Anlaß hatten wir selbstverständlich auch den Bürgermeister unserer Partnerstadt Veurne, Jan Verfaillie, mit dabei. Im Festvortrag von Robert Wagner vom Geschichtsverein, wurde im u.a. auf die 1100jährige Geschichte Rösraths verwiesen.

RMP: Noch heute sind Sie für Ihre Stadt ehrenamtlich in vielen Bereichen tätig und immer mit Herz dabei. Sie haben auch maßgeblich dazu beigetragen, daß die Bürgerstiftung ins Leben gerufen wurde. Was wünschen Sie der Stadt für die Zukunft?

Dieter Happ: Ich bin optimistisch und denke, daß Rösrath seinen ländlichen Charakter behält, schon allein durch den Königsforst und die Wahner Heide. Es ist eine gute Stadt zum Leben, Arbeiten, Sichwohlfühlen. Die Stadt bietet viel: von Kulturangeboten über Schulen, Kindergärten und Ausflugsmöglichkeiten, Arbeitsplätzen nicht nur im Gewerbegebiet Scharrenbroich, Bahn- und Autobahnanschluss, die Nähe zu Köln und nicht zu vergessen unser Freibad und unsere Gute Stube, Schloss Eulenbroich, die seit kurzem im neuen Glanz erstrahlt und ein Glücksfall ist für Kunst, Kultur, Genuß und vieles mehr. (hsz)

Vielen Dank!

Das Interview führte Hedy Schütz.

Rundblick Rösrath, 14. Oktober 2011